Susanne Altweger
Liebesbriefe an Adolf Hitler
Briefe in den Tod


2. Auflage von 2018,
120 S.
ISBN-10: 3-88864-066-0
ISBN-13: 978-3-88864-066-7
€ 16,50
lieferbar seit: 26.11.2018

Inhalt


Jetzt erstmals veröffentlichte Korrespondenz an Hitler ... Entlarvend sind diese Briefe allemal. Denn sie lassen Rückschlüsse zu auf die damalige Gemütslage und Geisteshaltung der Deutschen, zeichnen ein makabres Sittenbild jenseits offizieller Politik. Sie beweisen in ihrer Brutalität und Unterwürfigkeit, in ihrer Anmaßung und Spießigkeit eine so breite Bereitschaft zum Mittun, wie sie anders und überzeugender kaum zu belegen ist.
Stern, 14. Oktober1993

„Ich hasse Sonntage. Schaffe sie ab, mein Führer!“ Den Teil, der nun als erster Textcorpus aus dem Bestand vorliegt, wertet Ulshöfer als „Blick in die deutsche Seele 1933–1945“ – wobei sich das Panorama fächert. Denn Liebesbrief ist nicht gleich Liebesbrief.
Frankfurter Rundschau, 6. Januar 1994

Der Führerkult war keineswegs nur Produkt einer raffinierten Manipulation; vielmehr wirkten die Volksgenossinnen und Volksgenossen ganz selbsttätig an der Überhöhung (und damit zugleich Entwirklichung) des Hitler-Bildes mit, indem sie ihre Wünsche und Bedürfnisse in die Figur des „Führers“ hineinprojizierten.
Die Zeit, 6. Januar 1995

‚Love Letters‘ to Hitler, Book Shocking to Germany. The collection of letters, which appeared first as a book and was than made into a play that is showing at the Berliner Ensemble, reflects Hitler's extraordinary hold on many of his subjects. It is an aspect of history that many Germans are still uncomfortable confronting.“
New York Times, 25. Mai 1995

 

 

Autor/en


Der Herausgeber:
Helmut Ulshöfer, geboren in Frankfurt am Main, ledig, ein Kind; Steuerfachausbildung, Abitur (1981), Studium der Soziologie, Politologie und Pädagogik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt.
Seit 1983 politisch aktiv bei den Grünen, seit 1988 Mitarbeit in der Fraktionsgeschäftsführung der Grünen im Hessischen Landtag, seit 1991 Stadtverordneter GRÜNE im RÖMER, Mitglied in verschiedenen Ausschüssen: Umwelt, Sport, Wohnen und Bau.
Im Mai 1991 lernte Helmut Ulshöfer W.C. Emker kennen, der auf Einladung der Stadtverwaltung seine alte Heimat Frankfurt besuchte.
Veröffentlichungen:
Jüdische Gemeinde Bergen-Enkheim 1933–1942, Selbstverlag, Frankfurt 1988; Juden in Bergen-Enkheim – die vergessenen Nachbarn (zusammen mit Helga Krohn), Jüdisches Museum, Frankfurt 1990; Zwischen den Welten – Autobiografie des Antifaschisten Willy Eucker, VAS, Frankfurt 1993

Rezension/en


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