Gerd Cramer
Reisebeschreibungen aus Südtirol in den 1890er Jahren
Eine Zeitreise in die Bergwelt Südtirols


3. Auflage von 2018,
230 S.
ISBN-10: 3-96409-080-8
ISBN-13: 978-3-96409-080-5
€ 24,50
lieferbar seit: 30.11.2018

Inhalt


Richard Cramer (geb. 30.11.1844 in Leipzig; gest. 06.12.1915 ebenda) wurde als Schriftsteller und Dichter unter dem Pseudonym Rudolf Lavant bekannt. Neben seinem Beruf, er war Prokurist bei der Firma Dürbig & Co. einer Garnhandlung in Leipzig, führte Lavant ein zweites Leben als Schriftsteller und Publizist für das Proletariat. Seine Gedichte und Erzählungen in der sozialdemokratischen Presse erschienen durchweg unter dem Pseudonym Lavant (das grüne Tal der Lavant hat mir meinen Nom de Plume gegeben), weil der Autor seine private Existenz nicht gefährden wollte. Auf humorvolle und heitere Weise berichtet Lavant in diesem Buch von fünf Bergsteigerlebnissen in Südtirol. Wie beschwerlich war bereits die Anreise. Von Leipzig nach Bozen benötigte man damals mit der Dampflok 19 Stunden. Gelegentlich benutze Lavant unbequeme Fuhrwerke, um die langen Wanderungen etwas zu verkürzen. Wanderwege waren nur wenige markiert, man musste, um an sein Ziel zu gelangen einen Führer engagieren. Er beschreibt wie er den Adamello (3554 m) mit Pickel, Seil und Schneeschuhen bezwungen hat. Seine Reisen führten ihn u.a. nach Riva del Garda und nach Venedig. Viele Hütten besuchte er auf seinen Touren, bevorzugt die von der Sektion Leipzig. Er durchwanderte mehrmals den Rosengarten, besuchte die Geislerspitzen erklomm dort den Sass Rigais (3025 m) und erstieg den Monte Baldo am Gardasee. Lavant schildert auch wie der Deutsche Alpenverein die Entstehung der Alpenvereinshütten vorantrieb und auf diese Weise den Tourismus in Südtirol positiv beeinflusste. Viele historische Bilder ergänzen die Reisebeschreibungen. Im Internet: www.wikipedia.de - Rudolf Lavant

 

 

Rezension/en


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